„ Und es muss Freude sein in unsern Liedern…“                                                                     03.07.2011

Die Freude auf keinem Fall ein „ Muss“ – Vorfreude auf das Schuljahresabschlusskonzert des Chores war ohnehin schon da – Freude 
spendeten die 34 Chorsängerinnen am 03.07.2011 beim Chorkonzert in der Ulrichskirche. Eine Freude, den Sängerinnen im gesamten 
Klangkörper zuzuhören, den Solistinnen im Einzelnen. 

Logisch das Chorprogramm –beginnend mit Liedern, die die Freude am Singen mit den Jahreszeiten und dem Heimatgefühl verbinden. 
Beim „ Schön ist´s, wenn der Sommerwind weht“ angekommen, gingen die Assoziationen in Richtung Urlaub –ausgelöst durch eine 
musikalische Weltreise. Etwas länger verharrten wir, als die beiden Instrumentalisten Deborah und Konrad mit Geige und Schlagzeug 
irische Musikstücke spielten, sie gaben auch dem Programm den Leitfaden. 

Die Freude war auch dem Chorleiter Thomas Vogt ins Gesicht geschrieben, besonders dann, wenn er am Klavier saß und seine 
Sängerinnen begleitete, konnten auch die Zuschauer das Mienenspiel beobachten, auf das seine Mädchen des Chores 1a reagierten. 
Scheinbar ohne die führende Hand des Chorleiters wirkte der Gesang unbeschwert und fröhlich – der genaue Beobachter konnte die 
kleinen Zeichen sehen, mit denen die Sängerinnen auch dann dirigiert wurden, wenn Thomas Vogt selbst am Klavier saß.

              
                    
Es folgten Lieder zum Nachdenken, wie sie Moderatorin Karen Hollmann ankündigte. Eines davon sangen die Absolventinnen des 10. 
Schuljahrgangs „ I have a dream“, was sie dann in „we have a dream“ abwandelten, weil sie das Lied zu dritt sangen.

Eine Neuigkeit wurde den schon bis hierher zufriedenen Zuhörern präsentiert. Ganz dem Beispiel von Dieter Bohlen folgend, wurde 
an der KGS eine Ausschreibung für eine Solistin des Titels „o happy day“ gemacht. Einige Ausscheide bis hin zum Recall und schließlich 
die Gewinnerin von „KGS-SDS“, Jennifer Romanow, aus der 8. Klasse, die ein Solo lieferte, das in Begleitung des Chores einfach 
gewaltig war. Hier wächst hoffentlich eine Sängerin heran, jetzt noch ein ungeschliffener Diamant, der durch Thomas Vogt und seine 
Helfer schon bald sich in die Reihe der hervorragenden Solistinnen einreiht und den Chor bereichert.

Wie in jedem Jahr waren in das Chorprogramm Verabschiedungen der Absolventen Julia Vogt, die der Papa – Chorleiter besonders stolz 
verabschiedete, Annemarie Armas, Jennifer Wache, Jennifer Hönsch und Lydia Dünschel. Ein Rechenbeispiel für die Mitgliedschaft seiner 
Tochter belegt, wie viel Freude und Engagement hinter der Arbeit des Chorleiters und seines Chores steckt. 8 Jahre Chormitgliedschaft
– ca. 500 Chorproben – ca. 800 Stunden Freizeit + Chorlager + Auftritte, wahrscheinlich mehr als 1.000 Stunden Gesang. Für den 
Chorleiter noch die Vorbereitung der Programme und die Einzelübungsstunden + die Gespräche, die rein persönlich stattfinden – diese 
Rechnung wäre einmal interessant…
Deshalb ist der Dank, den Thomas Vogt an viele Unterstützer des Chores gerichtet hat, besonders bei den Chormädchen anzusiedeln, 
die langjährig an der Entwicklung des Chores teil hatten. Für fünfjährige Mitgliedschaft wurden Julia, Franziska, Laura, Annemarie, 
Sophie, Lena und Maria vom Leiter des Giebichenstein Chorverbandes geehrt. Die „Dreijährigen“ wurden von Thomas Vogt 
ausgezeichnet

Als dann Herr Vogt die im Saal als Zuschauer getarnten Sängerinnen auf die Bühne bat und sie mit dem Chor gemeinsam „Rock for fun“ 
sangen, kam nach dem Titel vom Chorleiter ein Seufzer durchs Mikrofon „ Das ist doch toll“. Und der Applaus bestätigte diese 
Einschätzung, forderte dann auch noch eine Zugabe ab, die noch einmal zahlreiche Solistinnen auf den Plan rief.

Wieder ein gelungenes Konzert des Mädchenchores Halle-Neustadt, dessen Heimat die KGS „ Wilhelm v. Humboldt“ ist.

„Es schlagen 
freudig die Herzen“ war programmatisch für die Befindlichkeit der Zuschauer nach dem Konzert. Ein schöner Nachmittag und 
viele schöne Lieder ließen den Wochenbeginn etwas unbeschwerter erscheinen. 

Und Herr Vogt hat Recht, wenn er an das Ende seines Konzertes folgende Verse stellt:„ Singen Macht Spaß – Singen tut gut – Singen 
macht Freude—Singen macht Mut.“ Wenn ich die Ergänzung dieser Verse vornehmen sollte, würde ich schreiben:
„ Zuhören macht Spaß – Zuhören macht Freude – Zuhören macht glücklich –gestern und heute“ Und wer noch Informationen zu dem 
Mädchenchor und seinem Tun erhalten will, der könnte auf den Link 

                                                           www.maedchenchor-halle-neustadt.de 

sehen und dabei spüren, das , was wir sehen und hören ist nur ein Bruchteil dessen, was die Mädchen und ihr Chorleiter tagtäglich 
leisten.

AJu