Rückkehr auf den Schulhof von einst – 8.10.2011 – Ehemaligentreffen „20+20 und doch keine 40“

Punkt 16 Uhr wurde das Ehemaligentreffen der Absolventen unserer Schule eröffnet, zu dem sich 258 Ehemalige angemeldet hatten und zu dem 
schließlich 308 trotz grausiger Kälte erschienen sind. 
Ehemalige, die von 1981 bis 2011 die Schule verließen, trafen ehemalige Mitschüler und auch einige Lehrerinnen oder Lehrer, um sich über vergangene 
Zeiten und die darin von Statten gegangenen Änderungen im eigenen Leben zu unterhalten.
Es war schon beeindruckend, als sie auf dem Schulhof standen, so, als hätten sie nicht vergessen, dass der Seitenhof West früher einmal eine Tabuzone 
für die Pausen war. Nur zögerlich begaben sie sich um die Bühne herum. 
Erst später, als die überaus gastliche Bewirtung durch die Firma Heidenreich ausgekundschaftet und genutzt wurde, war der Festplatz angenommen.
Herr Völkening, geistiger Vater dieses Events, verlas einige Anmeldungen, die die Verbundenheit zur Schule ausdrückten, die Freude, dass man ein solches 
Treffen initiiert hatte, aber auch die Befürchtung, dass der ehemalige Lehrer sich an die kleinen Missetaten vergangener Jahre erinnern könnte. 
Frau Ackermann eröffnete das Schulfest und gab ihrer Freude, dass die Ehemaligen so zahlreich erschienen sind, Ausdruck.
Ein bunt gemischtes Programm des Orchesters und des Chores, das Jahrgangsrückblicke einrahmte, unser schon fast als „Haus – DJ“ zu bezeichnender Lothar 
Müller, der die Unterhaltungsmusik zu den Unterhaltungen machte und natürlich Schulführungen, die das neue Gesicht der Schule zeigten, boten den Rahmen. 
Viele Ehemalige nutzten das Angebot der Veranstalter und machten sich ein aktuelles Bild der Schule, in der sie einstmals gesessen und gelernt hatten, Grüße 
wurden an den Tafeln hinterlassen – Ermahnungen von Ehemaligen zu Jetztschülern, man möge doch besser aufpassen, als es die Vorgänger getan haben. 
Und ein kleiner Rest ließ sich gegen 19.45 Uhr von der Kampfsportgruppe unter der Leitung vom Meister Chu Thang mit Kultur, Kampfkunst und Gesang 
begeistern. Allen Akteuren einen herzlichen Dank für die Unterstützung am Gelingen der Veranstaltung.
Der Höhepunkt des Abends war zweifellos vom Erscheinen des langjährigen Schulleiters Kurt Töttler geprägt. Ein Halbkreis von Ehemaligen bildete sich um die 
Bühne des Redners, der im strömenden Regen sein Bad in der Menge bekam und seinerseits die Erwartungen nicht enttäuschte und Worte an Einst –Zöglinge 
richtete. Ganz in Töttlerscher Manier wurde eine Geschichte erzählt, ein Bibelgleichnis und begeisterte Zuhörer lasen ihm die Worte von den Lippen ab. Keiner 
wollte den Zuhörerplatz räumen, obwohl es Petrus nicht so gut für die 20 Minuten, die sich Töttler auf der Bühne befand, mit uns meinte. Sie alle haben auf 
das Erscheinen des alten Chefs gewartet und haben sich darauf gefreut. Für mich war der bewegendste Moment des Abends. Herr Völkening übergab dem 
Nestor die im letzten Jahr erstellte Chronik von 1971 bis 2011 und die persönlichen Erinnerungen, die Herr Töttler über seine Schulleiterzeit verfasst hatte 
„als Unikat“, wie Völkening sagte, in gebundener Fassung im Design der Schulchronik. Herr Völkening bedankte sich auf eine ganz besondere Weise bei unserem 
Tötti für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Chronik und ganz persönlich für viele Anregungen weit über den Schulalltag und schulische Belange 

   
                          
                            
                           
                                                     

                                                 
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Der Beifall und das große Bedürfnis, sich mit Herrn Töttler zu unterhalten, sich mit ihm über Vergangenes und Gegenwärtiges auszutauschen, Fotos zu schießen, 
bei denen sich Herr Töttler den Ehemaligen zu Füßen legte, zeugten davon, dass er viele Spuren hinterlassen hat, nach denen andere Menschen aller 
Altersklassen ihren Weg ins weitere Leben gesucht und gefunden haben.
Eine Idee wurde verwirklicht, die auf viel positive Resonanz stieß. Wiederbegegnungen, gute Gespräche, freundlicher oder freundschaftlicher Austausch von 
Erinnerungen – das hat den anwesenden ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrern sehr viel Freude bereitet. Das dokumentiert Verbundenheit, 
das zeigt, dass so manches strenge Wort, so manche Unlust früherer Jahre gemessen am Leben und dessen Verlauf denkbar unwichtig sind.

Und denen, die es dieses Mal nicht geschafft haben, das Ehemaligentreffen zu besuchen, sei gesagt, dass es bestimmt in 10 Jahren wieder jemanden geben 
wird, der diese Erinnerungen wach ruft und getreu Erich Kästner denkt: „ Die Erinnerung ist eine mysteriöse Macht und bildet den Menschen um. Wer das, 
was schön war, vergisst, wird böse, wer das, was schlimm war, vergisst, wird dumm.“

Danke euch allen, die weder das Schlimme noch das Schöne vergessen haben, die uns daran teilhaben ließen, welchen Weg sie gegangen sind oder noch 
gehen werden – die unser Ehemaligentreffen besucht und bereichert haben.
Danke Ihnen, liebe Ruheständler und liebe noch aktive Kolleginnen und Kollegen, dass Sie die vielen Fragenden nach bestimmten Lehrinnen oder Lehrern nicht 
enttäuscht haben und anwesend waren – unseren/Ihren Ehemaligen gezeigt haben, dass Sie sich für Lebenswege, die Sie mit geprägt haben, interessieren
 und dass Sie sich über die Wiederbegegnung genauso gefreut haben.
Danke, lieber Herr Tharann, dass Sie für den Abend wieder als Fotograf zur Verfügung standen und dass Sie uns damit die Möglichkeit geben, die 
festgehaltenen Eindrücke zeitnah auf diese Homepage zu stellen.

Und danke, lieber Jürgen Völkening, dass du diese Idee zum Laufen gebracht hast, uns für sie begeistert hast und in einem beispiellosen Engagement organisiert 
und umgesetzt hast.
AJu

 

 

      
                     

 
 

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