„Der Esel, der auf Rosen geht“ - Bürgerpreis 2011  - JBO erhält den Sonderpreis der Stadt Halle –

Am 27.03.2011 waren wieder zahlreiche Gäste ins Neue Theater geladen, um zum 9. Mal die Preisverleihung „ Der Esel, der auf 
Rosen geht“ zu erleben. Diesen Preis erhalten alljährlich Ehrenamtliche, die sich auf besondere Weise für das Gemeinwohl verdient 
gemacht haben. Die Palette ist sehr breit gefächert, vom Engagement für Kinder, für die Pflege des Heimatbewusstseins, als gute 
Seele eines Vereins oder für eine 17 jährige Liebe, die Ragna Schirmer der Stadt Halle gestand und die sie lebt. 
In diese Reihe von würdigen Preisträgern wurde das Jugendblasorchester unserer Schule aufgenommen. Nachdem sich eine kleine 
Delegation der Musiker mit ihrem Können präsentierte, nahmen Enrico Rummel in Begleitung von Frau Ackermann den Sonderpreis 
2011 „ Der Esel, der auf Rosen geht“ entgegen. Die Überraschung war allen anwesenden Musikern und der kleinen Abordnung der 
KGS auf das Gesicht geschrieben – stolz hielt Enrico Rummel den den Preis in der Hand.

             

Der Laudator, der leider die Verdienste des Orchesters nicht würdigen konnte, weil er nicht wie die anderen Laudatoren seine 
Recherche über die Verdienste dieser jungen Menschen für das Gemeinwohl nachweisen konnte, war vielleicht etwas unglücklich 
gewählt. Das ließ aber Enrico Rummel Raum für eine leidenschaftliche Rede, die sowohl die Gründer des Orchesters als auch die 
Unermüdlichkeit der Musiker darstellte. Überzeugend und ohne Umschweife sprach er das Engagement des JBO für die Stadt Halle 
im In – und Ausland an, die Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, wenn man die Qualität des Orchesters halten will, aber auch 
die vielen unermüdlichen Helfer und Spender , wie er sagte „ hinter den Kulissen“, die das Orchester am Laufen oder besser am 
Spielen halten, an.


           

Das JBO leistet aber nicht nur einen Beitrag für die Stadt Halle, sondern vor allem für die Gemeinschaft, für die Mitmenschlichkeit 
und für die Erziehung und Bildung junger Menschen. So betont der Orchesterleiter die Vorbildwirkung der Großen für die Kleinen, er 
beschreibt die Verantwortung, die jeder einzelne Musiker dafür hat, durch fleißiges Üben dann „beim Publikum den richtigen Ton (zu) 
treffen“ und den sorgsamen Umgang mit den Instrumenten, die teilweise noch aus der „ Gründerzeit“ sind.
Mehr als 500 Musiker wurden in den Jahren ausgebildet, machten Menschen sehr viel Freude, erweiterten das Repertoir von der 
Biergartenmusik zur Filmmusik , trugen die Stadt Halle in die weite Welt und entwickelten ihre musischen Qualitäten oft so weit, dass 
die Musik sie beruflich oder als Hobby durchs Leben begleitet. Damit trifft das Zitat, das Staatsekretär Robra in der Laudatio für Ragna 
Schirmer erwähnte, auch für unsere Musiker zu: „ Man muss lernen, was zu lernen ist und dann seinen eigenen Weg gehen“ ( Händel)
Wir sind stolz darauf, dass dieses Orchester an unserer Schule beheimatet ist und wir sind stolz darauf, dass es trotz seiner Verdienste 
Menschen in sich vereint, die bescheiden und doch selbstbewusst Botschafter der Musik, der Stadt Halle und nicht zuletzt unserer Schule 
sind. Herzlichen Glückwunsch an unser JBO und ein herzliches Dankeschön für Enrico Rummel.
                                                                                                                                                                              AJu
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