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Festveranstaltung zum 20jährigen Bestehen unserer KGS „Wilhelm von Humboldt“

Wieder ist der Saal des Maritim – Hotels hell erleuchtet, um wieder einmal die Heimstatt eines großen Ereignisses für unsere Schule zu sein.
Unsere Schule begeht in einer Festveranstaltung ihr 20jähriges Bestehen.
Einige Gäste waren eingeladen, Herr Hildebrand als Vertreter der Oberbürgermeisterin, der in seiner Grußadresse das Werden und Wachsen der 
Schule aus städtischer Sicht betrachtete und ihr Bestehen für mindestens die nächsten 20 Jahre voraussagte, gab uns Zuversicht für die 
weitere Arbeit. Einen Gruß der Oberbürgermeisterin vermissen wir schon lange nicht mehr, sie bleibt unseren Einladungen konsequent 
fern – eigentlich schade, weil es Zeiten gab, in denen sie sehr aktiv und gern das Werden und Wachsen unserer Schule unterstützte. 
Sehen wir es positiv und freuen wir uns über die herzlichen Worte ihres Stellvertreters.

Unser Referent, Herr Siebald vom Landesverwaltungsamt ließ es sich nicht nehmen, diese Festveranstaltung zu besuchen. Da er unsere Schule 
aus der gemeinsamen Arbeit kennt, freuen wir uns, dass er uns für würdig hielt, unserer Einladung zu folgen.

Viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie die erste Schulleiterin im Gebäude, Frau Hagedorn, die erste Schulleiterin der KGS, Frau Klein, 
und Herr Töttler, der langjährige Schulleiter und der „Vater“ der KGS mit ihrem heutigen Gesicht, folgten unserer Einladung.
Natürlich waren auch viele aktive Kolleginnen und Kollegen anwesend, um diesen festlichen Anlass zu feiern.

Dafür sei allen mit der Schule Verbundenen und den Offiziellen gedankt, wenngleich wir uns natürlich Gedanken machen, warum kein Vertreter 
des Ministeriums anwesend war. Sind es doch gerade die Gesamtschulen, die die kleinste Mühe machen, wenn es um die Umstellung zum Konzept 
zur Gemeinschaftsschule geht. So wie es unser „alter“ Schulleiter, Herr Töttler formulierte „das vom Kultusministerium favorisierte Konzept der 
Gemeinschaftsschule ist gerade in der Kooperativen Gesamtschule die Idee, die schon seit ihrem Bestehen lebt.“ Er war der Festredner, der die 
Geschichte unserer Schule würdigte und der Gründe für zwanzig Jahre erfolgreicher pädagogischer Arbeit aufzeigte. „So ist es für mich logisch“, 
wie die Schulleiterin, Frau Ackermann, sagte, dass „Herrn Töttler die erste Stelle der Festredner zusteht“. Sie begründet es mit der Anzahl der 
Amtsjahre und mit den Verdiensten, die ihr Amtsvorgänger mit seinen Kollegen erworben hat und die „wir (auch in der Zukunft) 
[Anmerk. d. Verfasserin] nicht verspielen wollen“.

Herr Töttler betonte die Schwierigkeiten, die es beim Ausbau des Schulprogramms seitens durch offizielle Stellen gab und er betonte die Tatkraft 
der engagierten Kolleginnen und Kollegen (genauso wie Frau Ackermann in ihrer Rede), die es trotz aller Widerstände schafften, das Konzept zu 
optimieren. Gern hörte ihm sein altes Kollegium zu, aus dem die meisten zur Festveranstaltung erschienen waren. Der Beifall war hohe 
Anerkennung für die aufrüttelnden Worte und Dank für 15 Jahre Zusammenarbeit. Ganz im Sinne des Faustzitats „Gelegentlich seh´ ich den Alten 
gern“, wie es Mephisto über den Herrn sagt, wird hier ein Gleichnis deutlich. Zumindest ist der Nestor der Schule vergleichbar mit dem Herrn, der
auch in seiner aktiven Zeit sich immer bewusst war, dass „ein guter Mensch in seinen dunklen Drange (sich) des rechten Weges wohl 
bewusst (ist)“. Ob nun die Applaudierenden dem Mephisto gleich sind, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber in einem bin ich mir sicher: Die 
Abwandlung des Zitats „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das (Gute) will und stets (auch) Gute(s) schafft“, könnte hier wohl 
gleichnishafte Anwendung finden. 

Auch Frau Ackermann sieht es als Herausforderung für ihre Arbeit und die Zusammenarbeit mit dem Kollegium, den Ausbau des Schulprogramms 
fortzuführen und qualitativ zu vervollkommnen. Sie dankt an mehreren Stellen ihrer Rede den Kolleginnen und Kollegen, den Elternvertretern und 
natürlich der Schülerschaft, u.a. für die Durchsetzung des Klassenraumprinzips. 
Beide Schulleiter verweisen in ihren Reden darauf, dass es ohne das Zusammenwirken von Eltern, Schülern und Lehrern sowie den Kooperations-
partnern, wie z. B. der Agentur für Arbeit, der Volkssolidarität und anderen namenlos gebliebenen Unterstützenden nicht möglich gewesen wäre, 
diese Erfolge zum 20.Jahrestag des Bestehens abzurechnen.

Frau Kleinert, die Vorsitzende des Schulelternrates und Franziska Kirchner als Abgesandte der Schülervertretung würdigten diese Zusammenarbeit 
auch ihrer Sicht. Wenn Franziska ihre Schule als Basis für die eigene vielfältige Entwicklung sieht, wenn sie mit dem Mädchenchor auftritt und auch 
als Solistin wirkt und wenn sie an der von Schülern gestalteten Rückschau beteiligt ist, dann ist sie sozusagen ein lebender Beweis für die Vielfalt 
der Entwicklung, die an unserer Schule möglich ist.

Auch Julia Kläring und Elina Koslowski bewiesen, dass man mit viel Selbstbewusstsein und der Bereitschaft, für eine Sache zu brennen, einen Auftritt 
liefern kann, der durch großen Beifall honoriert wird. Diese beiden Mädchen und Franziska Kirchner gaben die Rückschau zum Leben im 40jährigen 
Schulgebäude. Vom Pionierlied bis zu den letzten Abschlussbällen wird, unterstützt durch eine Power Point Präsentation, die Herr Völkening passfähig
zum Text machte, die Geschichte der Schulen gezeigt, die die Gebäude beherbergten. Ganz dem Motto des Ehemaligentreffens folgend wird 
dokumentiert, dass „Zwanzig plus zwanzig“ keine Vierzig sein müssen, sondern vielmehr die Entwicklung von Schule zu unterschiedlichen 
gesellschaftspolitischen Zeiten ausdrückt. „Wenn man seine Geschichte kennt, kann man seine Zukunft gestalten“ – das wurde in der Festveran-
staltung deutlich gemacht.

Den Mädchen, die ihre Freizeit dafür nutzten, die Schule in gebührender Form zu würdigen, dem Jugendblasorchester unter Leitung von Enrico Rummel 
und dem Mädchenchor mit Thomas Vogt als Leiter sowie, wie die Schulleiterin sagte „den vielen Helfern, die für diese Ensembles im Hintergrund in 
Aktion sind“ sei an dieser Stelle gedankt. 
Ohne sie alle wäre das Gelingen dieses Festtages undenkbar gewesen.

„Wer zusammen arbeitet, soll auch zusammen feiern“, ist der bekannte Spruch des ehemaligen Schulleiters Herr Töttler. Ein Großteil der erschienenen 
Kolleginnen und Kollegen hielten sich an dieses Motto. 
Nachdem eine Stärkung am köstlich hergerichteten Buffet eingenommen wurde, rief Lothar Müller, den wir inzwischen schon als „Stamm – DJ“ 
betrachten, zum Eröffnungstanz, der natürlich der Chefin zustand. 
In einem bunten Abend mit Tanz, guten Gesprächen mit ehemaligen und aktuell aktiven Kolleginnen und Kollegen, mit Eltern oder mit anderen Gästen 
bei einem Glas Wein wurde dieser Jahrestag gemütlich und frei von jedem Stress beendet.

Allen, die zum Gelingen des gesamten Abends beitrugen und die es für Wert hielten, diesen Tag gemütlich zu begehen sei von dieser Stelle aus 
gedankt. 

Aus meiner Sicht war es ein Abend, der durchaus ein Beispiel dafür ist, dass es auch Spaß macht, gemeinsam zu feiern und einfach mal die 
Verpflichtungen hinter sich zu lassen.
AJu