9. Gesamtschulkonzert in der Konzerthalle Ulrichskirche – Kunst verbindet - 10.03.2011

           

Ein Lied des Mädchenchores der KGS „Wilhelm v. Humboldt" brachte es auf den Punkt: „ Schaut in die Augen“ – die sprechen die Wahrheit. 
Und die Augen der Besucher des 9. Gesamtschulkonzertes strahlten als die jungen Musiker aller drei Gesamtschulen Halles ihr Können 
präsentierten.
Eröffnet wurde das Konzert dieses Mal von dem Chor der KGS „Hutten“, der gleich den Frühling einläutete und die Stimmen klar und deutlich 
erschallen ließ. Erfreulich für die Zuhörer, dass der Chor lebendig und mitreißend wirkte und mit originellen Ideen die Zuhörer begeisterte.
Der Mädchenchor der KGS „ W. v. Humboldt“ folgte und brachte zunächst etwas ruhigere Stimmung in die Konzerthalle, beeindruckte durch 
Gleichklang und Geschlossenheit und die Solistin Sophie Ahrens erwärmte auch dieses Mal die Herzen der Zuhörer mit ihrer glockenhellen 
Stimme. Den Höhepunkt des Chorauftrittes boten dann Franziska, Nadine, Julia, Desiree und Stephanie, die in Begleitung des Chores ihren 
Part gaben. Jubelschreie und Beifall waren der Lohn für beide Chöre.

        

Obwohl man glaubte, dass diese beiden Auftritte schon kaum zu toppen waren, heizte die Schülerband der IGS Halle die Stimmung im Saal 
weiter auf und zeigte erstaunliches Können gepaart mit ausgezeichneten kommunikativen Fähigkeiten.
Auch wenn man nicht sagen kann, dass das Beste zum Schluss kam, weil alle Ensembles, die an diesem Abend auftraten für sich eine Einzig-
artigkeit in der Darbietung schafften, bot das Jugendblasorchester dennoch einen sehr würdigen Abschluss des Konzerts. Schnelle Rhythmen, 
ein toller Klangkörper und ein Publikum, das die Musiker zur Höchstform auflaufen ließ, brachte die Stimmung zum Kochen, Jubeln, zu „Zugabe- 
Rufen“ und zu dem Bedürfnis nach „mehr“. 
Was für ein tolles Bild, als alle mitwirkenden Ensembles zum Takt des Orchesters auf die Bühne kamen, sich hinter den Bläsern platzierten und 
mit ihnen Musik lebten. Untereinander feuerte man sich an, noch einen und noch einen Titel zu spielen –Jubel – Beifall – neuer Titel schienen 
ineinander zu verschmelzen. Auch „Tecila“ wurde wieder gespielt, ein Titel, der sich fast schon zum „Rausschmeißer“ entwickelt hat. Dennoch 
blieben die Zuhörer so lange, bis die Musiker anzeigten, dass es keine Zugabe mehr geben wird und erfreuten sich dieser jungen Musikergemein-
schaft auf der Bühne. 
Die großen Leistungen, die die Musiker vollbrachten, wären undenkbar ohne das Engagement der Chorleiter Herr Klaus Rohde und Thomas Vogt, 
der Didaktischen Leiterin der IGS Frau Kathrin Michalke und des Orchesterleiters Musikdirektor Enrico Rummel, denen die Schulleiterin der KGS 
„W. v. Humboldt“ in ihrer Begrüßung der Gäste aufs herzlichste dankte. Sie wünschte den Zuhörern einen „klangvollen Abend“. Der Wunsch 
ging in Erfüllung – wir hatten einen klangvollen Abend, unsere Augen sprachen mit ihrem Leuchten die Wahrheit und so manch einer hat sich 
vielleicht nach dem Konzert noch einen Tekila oder ein Glas Wein genehmigt, um die gute Stimmung noch ein Weilchen festzuhalten.
So ist es wohl keine leere Floskel, wenn man sagt, dass Musik verbindet – der Genuss an ihr die Zuhörer mit den Musikern und danach die 
Menschen, die sich nahe sind und den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Nun warten wir gespannt auf das Konzert im nächsten Jahr, dass 
wir, dass wir uns auch darauf freuen dürfen.
AJu
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