Skikurs 2010/11 in Kramsach

 



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Freitagmorgen, 4.40 UHR, 21.01.2011 an der Schule stehen und auf den Bus warten. Na Klasse. Aber wer will denn an so einem schönen Tag schon ausschlafen?? Weiß ich nicht, wir jedenfalls nicht :) Ganz im Gegenteil sogar! Hochmotiviert und voller Vorfreude auf eine tolle Woche im Skigebiet Kramsach/Kaltenbach stellten wir uns unserer Müdigkeit und kamen nach 10 Stunden Busfahrt endlich an. Zwischendurch gab es einen kleinen Snack bei MC Donalds, egal ob für den kleinen oder großen Hunger. Endlich in unserer Pension angekommen wurden Skier und Skischuhe ausgeteilt und Anfänger von Fortgeschrittenen getrennt.



So konnte es am nächsten Morgen gleich los gehen. Dick eingepackt mit angeschnallten Skiern haben wir bei schönstem Sonnenschein den Ski-Gott Ullr begrüßt. Bevor es dann auf die Pisten ging haben wir jeden Tag ein lustiges Erwärmungsspiel gespielt. Am coolsten fand ich ja das Sumospiel. Oder das, wo wir von fiesen Bakterien angegriffen wurden. Für die Anfänger hieß es jetzt erst einmal Bremsen lernen, Gefühl für die Skier bekommen und sich überhaupt mal den Berg hinunter trauen. Und weil das dieses Jahr so prima geklappt hat, konnten sie schon nach wenigen Tagen auf die größeren Pisten. Derweil waren bei den Fortgeschrittenen Technikverfeinerungen und Höhenflüge angesagt. Am dritten Tag ging es auf die Big- Foots, mit denen man prima Rückwärtsfahren und so`n Spaß ausprobieren konnte.



Gegen den dritten Tag herum waren viele von uns schon sehr erschöpft, was kein Problem war, da dieses Jahr viele Lehrer unserer Schule mit waren. So konnten wir noch kleinere Grüppchen bilden, in denen die Lehrer noch individueller auf jeden von uns eingehen konnten.



Aller zwei Tage haben wir abends gemeinsam etwas unternommen. Zuerst waren wir auf einer Skipiste rodeln. Mit solchen kleinen Schlitten aus Plastik. War zwar schwer immer den Berg hoch zu laufen, dafür hat es aber auch richtig Spaß gemacht. Als Nächstes waren wir Kegeln. Das war auch ganz lustig, aber am meisten hat immer noch der Apres-Ski gefetzt. Laute, dröhnende Musik und tanzen bis zum Umfallen. Geil:)
Am nächsten Tag tat uns nach dem Skifahren eine heiße Schokolade gut.



Und bei all diesem Tumult kann es schon einmal passieren, dass jemand besonders aus der Reihe tanzt. Egal ob es ein Anfänger ist, der aus Versehen einen Berg im Schuss runter fährt und anschließend weiche Knie wie Wackelpudding hat, oder ob es ein Fortgeschrittener ist, auf den die ganze Gruppe eine halbe Stunde warten muss, weil er die Zeit verpeilt hat.
Für so etwas gab es dann die gelbe Weste als Bestrafung. Nein, nicht als Bestrafung. Eher als Belohnung, schließlich soll sie mit Stolz getragen werden.



Der letzte Tag kam und als es hieß, dass wir uns noch einmal nachts draußen treffen mussten, wusste niemand so genau, was jetzt auf uns zukommt. Da standen wir also auf der Piste, vor uns die leuchtenden Fackeln. Wir warteten bis urplötzlich zwei Gestalten auf uns zukamen. Die eine war ein Skellett ... total gruselig ... die andere hatte einen Umhang um. Sie riefen zwei Schüler von uns zu sich heraus und tauften die beiden. So wurde zum Beispiel aus Mathilda die Schneeliebende Eisblume. Doch bevor sie diesen wunderbaren Namen bekam musste sie, wie sich das für eine ordentliche Taufe gehört, einen geheimnisvollen Trank schlucken. War bestimmt ganz doll lecker, vor allem weil er über einen Skier in ihren Mund lief.. mmmh:)



Na ja, auf jeden Fall war es ziemlich cool und ich würde jedes Jahr wieder mitkommen wollen.  Wer jetzt auch Interesse bekommen hat und in der 8.- 10. Klasse ist kann sich einfach bei Herrn Strech, Herrn Blöhm oder Herrn Pollok melden. Ich kann es nur empfehlen:)  

Anna Meyer 10G2