12.11.2011 –Tag der offenen Tür - wir präsentieren unser Innenleben

Pünktlich 10 Uhr eröffnete die Schulleiterin den diesjährigen Tag der offenen Tür an der KGS „Wilhelm v. Humboldt“. Gleich zu Beginn 
präsentierten sich die zwei wichtigsten „Säulen“ unseres kulturellen Lebens, das Jugendblasorchester und der Mädchenchor gaben 
einen Auszug ihres Könnens, um zukünftige Schüler und damit auch Orchestermitglieder oder Sängerinen für das kommende Schuljahr an 
unsere Schule einzuladen. Besonders der Nachwuchschor, der seinen ersten großen Auftritt nach nur knapp 3 Monate Probenzeit hatte, 
kann stolz auf das gezeigte Können sein.



Wenn die Schulleiterin, Frau Ackermann, über die vielfältigen Möglichkeiten des Lernens an unserer Ganztagsschule sprach, stellten die 
Ensembles die Freude und den Frohsinn, den man mit dem Erlernen musikalischen Könnens erlebt und verbreitet, unter Beweis.
Ganz besonders betonte die Schulleiterin die Möglichkeiten des Ganztagsangebotes bis 15.30, wie zum Beispiel zahlreiche Agen und die 
Hausaufgabenbetreuung.
Nach der kurzen Vorstellung unserer Schule konnten sich die Gäste, in der Mehrzahl Eltern jetziger Viertklässler mit ihren Kindern, aber 
auch interessierte andere Eltern sowie jetzige Schülerinnen und Schüler, von der praktischen Seite der KGS überzeugen.
Mein kleiner Rundgang lässt uns noch einmal diesen Tag Revue passieren, lädt interessierte Eltern, die heute keine Zeit hatten, selbst 
einen Schulbesuch einzuplanen, dazu ein, sich einen Überblick unserer Aktivitäten zum Tag der offenen Tür zu verschaffen. Mein kleiner 
Rundgang ist somit eröffnet:

Haus C – Informatikraum – 
 

   

Herr Eschrich gab einen Überblick über die Möglichkeiten der Benutzung des PC im Unterricht von Klasse 5 -12. Schülerarbeiten aus dem 
Wahlpflichtkurs „Moderne Medienwelten“, Klasse9 wurden präsentiert. Auch eine interaktive Tafel konnte bewundert werden und weckte Wünsche 
für andere Unterrichtsstunden außer Informatik. Und natürlich konnte man sich auch den einen oder anderen Trick im Umgang mit dem PC 
ablauschen oder von Herrn Eschrich erklären lassen.

Raum C 102, 103 – Auch das ist Schule an unserer Schule
Besonders interessant war der Raum, in dem Schülerinnen und Schüler Projektarbeiten vorstellten. Ganz im Sinne des 20jährigen Bestehens der 
KGS und dem Motto „20+20 und doch keine 40“ konnte man Relikte der DDR –Vergangenheit ausgestellt sehen. Schüler haben sich im Projekt 
mit dem Thema „Schule im Wandel der Zeit“ befasst und ein respektables Ergebnis erzielt. Auch andere Projektergebnisse sowie die Bildungsarbeit 
bei der Klassenfahrt fanden reges Interesse.
Im benachbarten Raum B104 konnten dann kleine Souvenirs zu kleinen Preisen ergattert werden. Eine Modenschau der zu erwartenden 
Humboldt-T-Shirts wurde mit Interesse aufgenommen. Vielleicht identifizieren sich bald recht viele Schülerinnen und Schüler mit dieser Kleidung 
oder schaffen sich mit den Shirts eine Erinnerung an ihre Schulzeit an.

Raum B 123 – Geographie und Berufsorientierung

 

Kurz vor dem Praktikum der 9.Klassen waren die Fachlehrerinnen Frau Lischke, Frau Tharann auf dem Laufenden, was berufliche Orientierung betrifft. 
Regionale Ausbildungsstätten oder aber auch Arbeit mit Kooperationspartnern konnten hier hinterfragt und besichtigt werden. Erwähnenswert ist es 
in jedem Fall, dass die Berufseinstiegsbegleiterin, Frau Steinbach, besonders für derzeitige und potentielle Hauptschüler zur Verfügung stand. Sie 
begleitet die Hauptschüler auf dem Weg ins Berufsleben mit großem Erfolg.
Aktiver mussten die kleinen und großen Gäste sein, wenn es darum ging, den Fachbereich Geographie zu ergründen. Hier konnte man puzzeln, an 
einem Quiz teilnehmen oder sich von den Kolleginnen Mahlich und Berthold beraten lassen.

Raum B 225 – Präsentation von künstlerischen Arbeiten der Jahrgangsstufen 10 -12



Auch wenn Frau Heinrich schon vor ein paar Wochen diesem vorher etwas trist wirkenden Raum ein künstlerisches Gesicht gegeben hat, zählt diese 
Präsentation zu den Highlights des Tages der offenen Tür. Schüler zeigen ihre künstlerischen Ergebnisse, erklären Intention ihrer Tätigkeit. Bilder, 
die aus dem „Rahmen“ fallen – nach Vorbildern von Malern wie Paul Klee wurden plastische Darstellungen in besonderer Fertigungstechnik mit den 
Materialien Küchenrolle und Leim nachgebildet. Stephanie Lindner zeigte die Ergebnisse ihrer Arbeit gern auch ihren Eltern.
Was man aus Schuhkartons alles machen kann, wie man den scheinbar unnütz gewordenen Schachteln einen künstlerischen Sinn geben kann, zeigte 
die Darstellung an der Stirnwand des Raumes. 
Eine tolle Idee, in diesem Raum, in dem sonst kleine Beratungen stattfinden, Kunst sprechen zu lassen –danke liebe Frau Heinrich.

Raum B 423 – Theaterraum „ Mord in Rom“

 

Die Zeitreise in die Antike, in die Zeit, als Julius Cäsar ermordet wurde, ist der „großen“ Theatergruppe sehr gut gelungen. Schon oft überraschten 
die jungen Mimen mit sehr guter schauspielrischer Leistung. Auch in diesem Jahr zeigten die Schauspieler, wie sich Fleiß und Darstellungswillen in 
Kunst umsetzen lassen und wie man ein kleines Publikum begeistert.
Schön, dass die Römer heute zu uns sprachen. Und schön, dass Frau Ebert und Frau Schkopik diesen jungen Schauspielfreudigen eine Heimat geben 
und mit ihnen zur Freude anderer beitragen.

Raum B312 – Physik zum Ausprobieren
Raum C 313 – Experimentalvorführungen Chemie –experimentelle Phänomene


Wer glaubt, dass Physik trocken und langweilig wäre, musste sich in der Darstellung der Physik zum Ausprobieren eines Besseren belehren lassen. Man 
konnte sich hier auch selbst ausprobieren, einen Gehörtest machen, sich Akustikexperimente ansehen oder andere Bereiche der Physik aktiv 
ausprobieren. Herr Herzog, Herr Arendt und Frau Laute erklärten, was hinter den Beobachtungen oder dem Erlebten steckt.



Auch im Bereich Chemie wurden die Experimente zum Mitmachen zum Erlebnis für viele kleine und große Besucher. So ein bisschen an die Magie schien 
das eine oder andere Experiment zu erinnern. Frau Pempe, Frau Rauch und Frau Hartmann konnten diese Befürchtungen durch genaue Erklärung des 
Geschehenen entkräften. Und wie begeistert die waren, die zum Beispiel den Stromhörer, der aus Alu –Folie , Gurke und Limette bestand, konnte man 
ihren Gesichtern entnehmen. Auch der fliehende Pfeffer war ein Phänomen, das anhand einer chemischen Reaktion erklärt werden konnte. Gern hielt 
man sich in den naturwissenschaftlichen Räumen auf, die Vielzahl der Besucher gab den Naturwissenschaftlern recht.


Raum B 423 – Ausstellungsbereich Ethik, Sozialkunde, Religion –



Ein sehr informativ ausgestatteter Raum lud mich ein. Vor allem die Handschrift der Schüler fiel in diesem Raum auf. Frau Längrich, unterstützt von 
Frau Lehmann und Herrn Baum zeigte eine Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Unterricht, die sich mit dem Thema „Glück und Philosophie" 
beschäftigten. Was sich Schüler unter Glück vorstellen und wie Philosophen den Glücksbegriff definieren und verstehen, war hier eindrucksvoll 
dargestellt. Der Betrachter kann sich sehr gut vorstellen, dass diese Plakate weit über das normale Unterrichtsgeschehen hinaus gehen, dass sie 
vielmehr Zeugnis für modernen Unterricht sind.

Haus C – Werkraum – 
Hier wurde das handwerkliche Können unter Beweis gestellt. Ein Baumstumpf war das Objekt der Begierde, an dem sich nicht nur Kinder im Nageln 
übten. Mit nur 3 Schlägen hat es einer geschafft, einen Nagel in das Holz zu schlagen --- dass der Kampf um weniger Schläge Freude bereitete, 
war unübersehbar.

Haus A zukünftige Heimstatt neuer Schülerinnen und Schüler – 
Heimat des Ganztagsbereiches



In den Räumen des Hauses A, in dem die zukünftigen 5. Klassen ihre Klassenräume finden werden, war besonders großer Andrang. Die Eltern 
informierten sich über das Ganztagsangebot und verschafften sich einen Überblick über die Projektarbeit und deren Ergebnisse.
Kleine biologische Experimente gaben einen Vorgeschmack für den Schnupperunterricht, aber vor allem die Ausstellungen in den Räumen A104 bis
106 konnten die Kolleginnen Päutz, Kraus, Höch, Herzau, Ivanov, Mencke, Jahns, Kanew und Schumann zeigen, wie Ganztagsarbeit an der KGS 
funktioniert. Längst ist bekannt, dass die Ganztagsangebote zusätzliche Möglichkeiten des Lernens bieten, die Schüler je nach ihren Interessen 
auswählen können. 
Dass die Bibliothek, die Lernwerkstatt, aber auch der Schulclub mit der dort beheimateten Schülerfirma „Ginkgo“ Lernorte sind, an denen Schüler 
durch verdiente Kolleginnen wie Frau Mattekowitsch, Frau Orlowski, Frau Hirsch und Frau Rosenbaum, Anleitungen gegeben werden, die bei der 
Erledigung von Hausaufgaben oder interessenbedingten Arbeiten sehr von Nutzen sind, ist ein offenes Geheimnis.
Im Haus A konnten dann Eltern ihr Interesse an einem Schulbesuch an unserer KGS schriftlich bekunden. Da wir eine einzugsgebietsfreie Schule 
sind, freuen wir uns über zukünftige Schülerinnen und Schüler von Nah und Fern.
In der Sporthalle wetteiferten die 5.und 6. Klassen um den 1. Platz beim Volleyballturnier.

Darüber hinaus konnte man das Kabarett bewundern, konnte sich bei den Schülersprechern oder Elternvertretern über das Leben an unserer 
Schule informieren.
Herr Uschmann und Frau Arnold gaben Auskunft über ihre Tätigkeit als Schulsozialarbeiter, die vor allem schwachen Schülern helfen soll, den 
Schulerfolg zu sichern.
Auch wenn sie an diesem Tag nicht aktiv wurden, so sind wir sehr stolz darauf, dass wir eine funktionierende Streitschlichtergruppe unter 
Leitung von Frau Lauterbach haben, die natürlich neugierige Fragen beantwortete.

Und wer sich zwischendurch stärken wollte, konnte sich bei Kaffee und Kuchen oder aber bei Waffeln, Würstchen und Steaks stärken.
3 Stunden lang konnten Eltern die offene Tür unserer Schule begehen, konnten sich mit ihren Sprösslingen einen Eindruck verschaffen, ob im 
kommenden Jahr der Schulweg nach Halle –Neustadt in die KGS „Wilhelm von Humboldt“ führen soll. Wir freuen uns auf unseren Nachwuchs und 
können versprechen, dass das Gesehene am heutigen Tag keine Eintagsfliege war.

Allen Kolleginnen und Kollegen, allen aktiven Schülerinnen und Schülern, allen anwesenden Elternvertretern und allen Helfern, die zum Gelingen 
des „Tages der offenen Tür“ beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. Frau Adam, die die Fäden in der Hand hatte, kann sich über die 
Mitwirkung aller Kollegen sehr freuen.


Aber ohne die zahlreichen Besucher, die es für Wert hielten, sich einen Eindruck von unserer Schule zu verschaffen, wäre es nicht möglich gewesen, 
diesen Tag als einen Erfolg in die Schulgeschichte eingehen zu lassen.

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