42 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Europaschulen reisten vom 10.03. bis 14.03.2025 nach Straßburg. An der Netzwerkfahrt nahmen Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 Jahren aus der Grundschule „Gebrüder Alstein“ in Haldenleben teil, aber auch viele junge Erwachsene aus verschiedenen Sekundarschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen von Sachsen-Anhalt und drei Schülerinnen aus der KGS „W. v. Humboldt“.

Der Dienstag begann mit einigen Kennenlernspielen. Daran schloss sich eine Straßburg-Rallye an, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B. über den „Place Kleber“ führte. Von dort ging es durch enge Gassen mit großartigen Handwerksläden zum Straßburger Münster und weiter zum „Quai des Moulines“ mit den zauberhaften Fachwerkhäusern.

Am Nachmittag lud das „Memorial Alsace Moselle“ zum Entdecken der wechselvollen und oftmals gewalttätigen Geschichte Elsass-Lothringens ein. Beeindruckende Räume, mit Nachbildungen von Zugabteilen, Verwaltungszimmern oder Kriegsschauplätzen machten Geschichte lebendig.

Am Mittwochmorgen nahm die Gruppe die Einladung der CDU-Europaabgeordneten Frau Mehnert ins Europäische Parlament an. Nach einem Austausch mit ihr nahmen alle auf der Besuchertribüne Platz. Der Plenarsaal war kaum gefüllt, allerdings konnte man den Reden der Parlamentarierinnen und Parlamentarier zum Thema: „Europäische Automobilindustrie“ in verschiedenen Sprachen lauschen und gleichzeitig die Simultanübersetzung miterleben. Der Rückweg führte am Fluss entlang und am späteren Nachmittag hieß es dann, Straßburg in kleinen Gruppen zu entdecken.

Der Donnerstagmorgen führte uns zum Europäischen Jugendzentrum des Europarats. Auf Englisch und ohne Übersetzung wurde die wichtige Jugendarbeit des Zentrums erläutert und danach kamen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Arbeitsgruppen ins Gespräch zu Themen wie politische Teilhabe auf kommunaler und europäischer Ebene oder Menschenrechte. Die Bootstour am Nachmittag auf der Ill, die das historische Zentrum von Straßburg umgibt, war beeindruckend. Zu sehen waren Prachtgebäude aus der deutschen Kaiserzeit, Fachwerkhäuser, ein Schiffshebewerk oder eine kleine bezaubernde Drehbrücke. Den Abend ließen wir gemeinsam in einem gemütlichen Gewölbekeller eines typischen Flammkuchenrestaurants ausklingen.

Die Schülerinnen und Schüler gewannen viele neue Eindrücke, führten spannende Gespräche mit Bewohnern, Schülerinnen und Schülern anderer Schulformen und den großartigen Teamern von GOEUROPE, die das Programm organisierten. Die Finanzierung der Bildungsreise erfolgte durch das Ministerium für Bildung.   

 Bilder_Straßburg-1.pdf

Torsten Stade (Fachbetreuer Europabildung)                                                   Halle, 18.03.2025

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